lernstark lerntherapie Karlsruhe für Kinder und Schüler
lernstark lerntherapie Karlsruhe für Kinder und Schüler

Lerntherapie hilft Lernen lernen!

Eine Lerntherapie hilft Lernstörungen aufzulösen und ein effektives Lern- und Arbeitsverhalten zu erlernen. Lernstörungen zeigen sich beim Lern- und Arbeitsverhalten, beim Lesen, beim Schreiben und/oder beim Rechnen. Um einschätzen zu können, ob eine Lernstörung bei Ihrem Kind vorliegen könnte, haben wir im folgenden mögliche Symptome aufgelistet:

Beim Lernen können folgende Probleme auftreten:

  • Das Gedächtnis scheint nicht gut zu arbeiten – selbst Dinge, die oft geübt wurden sind meist nicht mehr abrufbar. Üben scheint nicht oder nur wenig zu helfen.

  • Die Konzentration bricht rasch ein, Flüchtigkeitsfehler treten häufig auf.
  • Die Aufmerksamkeit kann nicht lange genug auf die Aufgabe gerichtet werden, das Kind beginnt zu träumen, zu quasseln, Unfug zu treiben, lässt sich durch alles mögliche ablenken.
  • Die Vorbereitung auf Klassenarbeiten erfolgt zu spät oder gar nicht. Die Themen werden nur ungenügend gelernt (oft weil die Aufschriebe unvollständig oder unleserlich sind, Arbeitsblätter fehlen oder Termine nicht bekannt sind).
  • Wut, Aggression, Versagensängste, Mutlosigkeit oder ähnlich unangenehme Gefühle erfassen das Kind so bald es lernen soll.
  • Das gemeinsame Lernen mit einem Elternteil ist durch Streit und Konflikte gekennzeichnet.
  • Das Lernen wird vom Kind als nicht effektiv und äußerst unangenehm erlebt und so gut es geht vermieden.

Bei der Aufmerksamkeit bzw. der Konzentration können folgende Probleme auftreten:

  • Die Aufmerksamkeit kann nicht lange genug auf die Aufgabenstellung gerichtet werden, wodurch die Aufgabenstellung nicht oder nur teilweise verstanden wird.

  • Die Aufmerksamkeit kann nicht lange genug auf die Aufgabe gerichtet werden, Aufgaben werden dadurch nur teilweise bearbeitet.

  • Die Konzentration kann nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden, wodurch viele Flüchtigkeitsfehler entstehen.

  • Das Kind wird durch eigenen Gedanken oder das Geschehen im Umfeld so abgelenkt, dass es weder dem Unterrichtsgeschehen folgen kann, noch die Aufgaben richtig und vollständig bearbeiten kann und die Hausaufgaben selten bis nie zur Kenntnis nimmt.

Beim Lesen können folgende Probleme auftreten:

  • Buchstaben können nur schwer erlernt werden bzw. werden rasch wieder vergessen. Besondere Schwierigkeiten entstehen bei ähnlich klingenden Buchstaben wie z.B. g und k oder b und p.

  • Buchstaben können nur schwer oder gar nicht als Silben oder Worten gelesen werden.

  • Buchstaben werden vertauscht.

  • Wortendungen werden nicht gelesen oder verändert.

  • Worte werden falsch gelesen – oder durch Worte, die ähnlich oder sinnverwandt sind, ersetzt.

  • Selbst geübte Texte scheinen vom Kind bei jedem Lesen wieder neu erlesen zu werden.

  • Das Lesetempo ist sehr langsam.

  • Das Lese-Sinnverständnis fehlt.

  • Textaufgaben in der Mathematik können trotz guter Rechenleistung und gutem mathematischen Verständnis selten gut gelöst werden.

  • Üben scheint nicht oder nur wenig zu helfen.

Beim Rechtschreiben können folgende Probleme auftreten:

  • Das Kind scheint keinerlei Gespür für die richtige Schreibung von Worten zu besitzen. Diktate und Aufsätze sind voller Rechtschreibfehler.

  • Selbst oft geübte Wörter werden immer wieder falsch geschrieben.

  • Ein und dasselbe Wort wird immer wieder unterschiedlich geschrieben – sogar wenn es kurz hintereinander wiederholt geschrieben wird.

  • Wenn man das Kind nach der richtigen Schreibung eines eben erst falsch geschriebenen Wortes fragt, kann es die richtige Schreibung sagen.

  • Die Rechtschreibung kann nur bei voller Konzentration auf das Schreiben beachtet werden. So bald die Konzentration auf dem Inhalt liegt (z.B. bei Aufsätzen), entstehen viele Fehler.

  • Das Kind lehnt das Schreiben ab, möchte am liebsten gar nicht schreiben.

  • Üben scheint nicht oder nur wenig zu helfen.

Beim Rechnen können folgende Probleme auftreten:

  • Selbst kleine Mengen (z.B. drei Gegenstände) können nicht ohne Zählen einer Zahl zugeordnet werden.

  • Die Zahlzerlegung im Zehnerraum ist nicht abgesichert.

  • Das Kind zählt mit den Fingern, selbst bei einfachen Aufgaben.

  • Textaufgaben sind selten zu lösen. Oft scheint das Kind wahllos die im Text vorhandenen Zahlen auszuwählen und mit der Rechenart zu bearbeiten, die es am Besten kann.

  • Die Mathematik scheint für das Kind keinerlei Logik zu haben.

  • Üben scheint nicht oder nur wenig zu helfen.

Lernstörungen belasten das Kind und seine Familie auf vielfältige Weise. Sie hindern das Kind in der Entfaltung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit – in der Schule und somit auch auf seinem weiteren Lebensweg. Aufgrund des hohen Lernaufwandes verliert das Kind viel seiner wertvollen Freizeit. Dadurch kann es sich nicht ausreichend erholen und für die Abspeicherung des Gelernten Stoffes steht zu wenig Zeit zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass die Lernstörungen oft auch die Beziehung zu dem Eltern, vor allem zu dem Elternteil, der mit dem Kind regelmäßig lernt, sehr belasten. Oftmals haben die Eltern das Gefühl, dass sich die Beziehung zu ihrem Kind deutlich verschlechtert hat und sie kaum mehr Zeit in ausgelassener Stimmung miteinander verbringen.

 

Um Lernstörungen in den Griff zu bekommen ist eine ausführliche Diagnostik notwendig, welche die Grundlage für eine individuelle Therapie darstellt. Aus den Ergebnissen der umfassenden Diagnostik wird in der Facheinrichtung für Lerntherapie ein individueller Therapieplan für das Kind erstellt. So können wir sicher sein, dass wir in der Lerntherapie dem Kind die Strategien und Methoden vermitteln, die ihm helfen seine Lernstörung zu kompensieren bzw. zu überwinden.

 

Die Lerntherapie erfolgt in der Regel in Einzeltherapie. Die Therapeutin vermittelt dem Kind hilfreiche Methoden und Strategien und übt diese mit ihm ein. So bald das Kind in der Therapie eine Methode bzw. Strategie beherrscht, wird diese den Eltern vermittelt. So sind die Eltern in der Lage die Erfolge und Fortschritte des Kindes auch zu Hause erhalten zu können und sie somit abzusichern. Falls es aus therapeutischer Sicht sinnvoll erscheint, eine Gruppe zu besuchen, bieten wir dies gerne an. Oft hilft es den Kindern die neuen Strategien in einer Kleingruppe einzuüben, um sie dann auch in der Schule sicher einsetzen zu können.

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